Alle Innsbrucker Jugendzentren bilden mit Partnerorganisationen, wie InfoEck, Land Tirol, Dekanat Innsbruck, Streetwork z6 und Stadt Innsbruck, das Netzwerk Offene Jugendarbeit (OJA) Innsbruck. Seit 2011 finden in diesem Netzwerk, das sich mehrmals jährlich trifft, intensiver fachlicher Austausch und organisatorische Vernetzung statt. Dies trägt zur Qualitätsentwicklung der Jugendarbeit in der Stadt bei. „Es ist ganz wichtig, dass im Bereich der Jugendarbeit ausreichend Ressourcen vorhanden sind. Die Jugend ist die Zukunft – unsere Arbeit ist daher von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung“, zeigt sich OJA-Bereichsleiter Daniel Burgstaller engagiert.
Offen für alle
Wie der Name schon verrät, stehen die Jugendzentren allen Interessierten offen. Sie bieten Workshops, Projekte, Veranstaltungen, vor allem Raum sich kreativ auszuprobieren oder einfach nur ohne Konsumzwang miteinander abzuhängen. Der OJA-Aktionstag, ein von den Jugendlichen selbst organisiertes Fest, ist jedes Jahr ein besonderer Höhepunkt. Er gibt den Jugendlichen die Chance auch zentrumsübergreifend zusammenzuarbeiten und sich über Stadtteile hinweg kennenzulernen und auszutauschen. Heuer findet er am Freitag, 7. Juni, ab 15.00 Uhr im Jugendzentrum Hötting-West (Viktor-Franz-Hess-Straße 13) statt.
Information und Unterstützung
Jugendliche erhalten in den Einrichtungen und über den „WhatsApp JuZe Channel“ geballte Informationen über Veranstaltungen und Aktionen. Regelmäßig ist die Jugend eingeladen sich in Worldcafés mit PolitikerInnen und ArchitektInnen der Stadtplanung über ihren Stadtteil auszutauschen. Die Ergebnisse werden Expertinnen der jeweiligen Fachabteilung und der IIG übermittelt. „Wir wollen Jugendliche mit ihren Problemen und Anliegen ernst nehmen und sie bestärken ihre Meinung zu sagen und sich Gehör zu verschaffen“, erklärt Bereichsleiterin Andrea Kreisl.UI
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