Die Orgeln reichen von der ältesten Orgel Österreichs, der Ebertorgel aus dem Jahr 1558 in der Hofkirche, über die Orgel in der Silbernen Kapelle (1585) bis zur größten Orgel im Dom zu St. Jakob mit insgesamt 3.729 Pfeifen. Insgesamt sind es über 80 Pfeifenorgeln, die mit genaueren Informationen –Dispositionen, Fotos und Bemerkungen zur jeweiligen Orgel- und Bauwerksgeschichte – auf einer Orgelkarte des städtischen Kulturamtes verzeichnet sind.
Einige dieser Instrumente werden regelmäßig bespielt und sind bei Konzertaufführungen live zu erleben: „Der Innsbrucker Orgelschatz, der international bekannt ist, wird zum Glück der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Veranstalterinnen und Veranstalter stellen im Rahmen von Führungen und kleinen und größeren Konzerten diese beeindruckenden Musikinstrumente immer wieder in den Mittelpunkt“, freut sich Kulturreferent Vizebürgermeister Georg Willi.
Mehr als 60 Konzerte Auch im laufenden Jahr bietet das Kulturamt wieder eine kompakte Übersicht über rund 60 Orgelkonzerte von März bis Dezember von und mit Tiroler und internationalen Organist:innen an. Die Veranstaltungen, einige davon bei freiem Eintritt bzw. mit freiwilligen Spenden, reichen von Andachten zur Fastenzeit über Orgelmatineen bis hin zu größeren Konzerten. Sie finden in zehn Kirchen statt: im Dom zu St. Jakob, in der Hofkirche, in der Wiltener Stiftskirche und Basilika, in der Georgskapelle (Altes Landhaus) sowie in den Pfarrkirchen St. Nikolaus, Igls und Mariahilf. Außerhalb der Stadtgrenzen gibt es Konzerttipps für die Pfarrkirche St. Nikolaus in Hall i.T. und die Stiftsbasilika Stams. Ende Juni sind im Dom zu St. Jakob internationale Meisterorganist:innen zu hören. Im Sommer finden auch Konzerte anlässlich der 50. Festwochen der Alten Musik statt.
Alle Informationen zum Konzertprogramm und den Link zum Stadtplan, auf dem alle Innsbrucker Orgeln verortet sind:
www.innsbruck.gv.at/orgelstadt-innsbruck