Start für die Bike-Saison: Innsbruck rollt in den Trail-Frühling

Stadt Innsbruck setzt auf vielfältiges MTB-Angebot im Naturraum

Bürgermeister Johannes Anzengruber ist es ein Anliegen, die Bike-Angebote in der Landeshauptstadt kontinuierlich auszubauen. Derzeit wird der zweite Abschnitt des Bichl-Trailparks umgesetzt. © Stadt Innsbruck/M.Freinhofer
Mit dem Start in die neue Mountainbike- und Trail-Saison rückt die Stadt Innsbruck erneut ihr umfassendes Sportangebot im Naturraum in den Fokus.
Seit 1. April sind – im Einklang mit dem Tiroler MTB-Modell – sämtliche freigegebenen Mountainbike-Strecken und Singletrails offiziell geöffnet. Bereits seit 1. März konnten zentrale Abschnitte rund um den Arzler Alm Trail und den Hungerburgbereich genutzt werden: Mit Unterstützung von Bürgermeister Johannes Anzengruber wurde eine frühzeitige Freigabe bis zur Höhe Rosnerweg ermöglicht, um optimale Bedingungen für einen frühen Saisonstart zu schaffen.

Grundsätzlich orientiert sich die Stadt Innsbruck am Tiroler MTB-Modell: Die Strecken Arzler Alm Trail, Hungerburgtrail, Stadtwaldtrail sowie die MTB-Routen über Steinbruchweg, Hungerburg Waldweg und Rosnerweg sind jährlich von 1. März bis 30. November geöffnet. Alle weiteren MTB- und Singletrail-Angebote stehen von 1. April bis 31. Oktober zur Verfügung. Insgesamt bietet Innsbruck ein rund 60 Kilometer umfassendes MTB-Routennetz – ergänzt um zusätzliche 20 Kilometer in Richtung Pfeishütte – sowie derzeit rund 15 Kilometer ausgewiesene Singletrails.

„Innsbruck bietet mit seinem einzigartigen Naturraum beste Voraussetzungen für den Mountainbikesport – direkt vor der Haustür. Unser Ziel ist es, ein attraktives, sicheres und nachhaltig nutzbares Angebot für alle Zielgruppen zu schaffen – vom Einsteiger bis zum Profi“, betont der für Sport sowie den städtischen Wald- und Naturraum zuständige Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Trails für jedes Niveau
Die Innsbrucker Trails bieten für jede Könnerstufe passende Möglichkeiten – vom einfachen Einstieg bis zur sportlichen Herausforderung. Der rund 2,2 Kilometer lange Stadtwaldtrail (leicht/blau) startet am Wilhelm-Greil-Weg bei der Hungerburgbahn und ist besonders für AnfängerInnen geeignet. Breite, gut ausgebaute Abschnitte mit gleichmäßigem Gefälle – sogenannte „flowige“ Passagen – ermöglichen ein flüssiges und sicheres Fahren, während kleine Sprünge und Hindernisse optional genutzt oder einfach umfahren werden können.

Der Arzler Alm Trail (3,8 Kilometer, mittelschwierig/rot) zählt zu den Klassikern in Innsbruck und führt von der städtischen Arzler Alm bis nach Mühlau. Unterschiedliche Kurven, wechselndes Gelände und einzelne anspruchsvollere Passagen sorgen für eine abwechslungsreiche Strecke für geübte FahrerInnen und sportlich Ambitionierte.

Der Hungerburgtrail (0,65 Kilometer, mittelschwierig/rot) beginnt östlich der Hungerburg und dient als kurze, aber attraktive Verbindung in Richtung Arzler Alm Trail. Trotz seiner vergleichsweise kurzen Strecke bietet er mit Kurven und kleineren Hindernissen eine abwechslungsreiche Abfahrt durch den Wald.

Im Westen der Stadt ergänzt der Hofwaldtrail (3,1 Kilometer, mittelschwierig/rot) das Angebot: Vom Bärfallweg über den Planötzenhof bis nach Sadrach führend, zeichnet er sich durch einen kurvenreichen Verlauf im Wald aus.

Der oberste Abschnitt des Arzler Alm Trails hat in den vergangenen Wochen einen sogenannten „Reshape“ bekommen. Weitere Attraktivierungs- und Sanierungsmaßnahmen sind in den kommenden Wochen auf einzelnen Abschnitten der städtischen Singletrails geplant. Dabei kann es zu kurzzeitigen, temporären Sperren kommen.

Ausbau Trailpark Rossau
Auch die Bichl Trails werden weiter ausgebaut: Während die bestehenden Strecken bereits ein breites Spektrum – von einsteigerfreundlichen Linien bis hin zu technisch fortgeschrittenen Varianten – abdecken, wird mit den Bichl Trails II aktuell eine Erweiterung in der Rossau umgesetzt. Mit dem Ausbau wächst das Angebot auf künftig über fünf Kilometer Trailstrecken an. Ergänzt wird das bestehende Areal um neue Abschnitte und zusätzliche Linien, die gezielt auf unterschiedliche Sportbegeisterte ausgerichtet sind – von Kindern und Familien über Einsteiger:innen bis hin zu Vereinen und Fahrtechniktrainings. Damit wird der Trailpark nicht nur deutlich vergrößert, sondern auch vielseitiger nutzbar und stärkt das niederschwellige, stadtnah erreichbare Bike-Angebot. Mit dem Spatenstich im November 2025 wurde ein weiterer wichtiger Schritt gesetzt, um den Mountainbike-Trailpark in der Rossau nachhaltig auszubauen.

„Als sportbegeisterte Stadt legen wir großen Wert auf den kontinuierlichen Ausbau unserer Infrastruktur – insbesondere bei den Trails und dem Mountainbike-Trailpark in der Rossau, der aktuell erweitert wird. Mit künftig über fünf Kilometern Trailstrecken entsteht hier ein vielseitiger Bewegungsraum für alle Generationen – vom Nachwuchs bis hin zu ambitionierten Sportlerinnen und Sportlern. Neben den Singletrails und den Bichl Trails bieten auch der Innradweg, zahlreiche MTB-Routen sowie Touren zu unseren städtischen Almen vielfältige Möglichkeiten für Freizeit- und Leistungssport. Ich freue mich auf den Start der Bike-Saison und darauf, die Angebote – von den Trails über die Routen zu den Almen bis zum Bikepark in der Rossau – auch selbst wieder zu nutzen“, so Bürgermeister Johannes Anzengruber abschließend.

Detaillierte Informationen zu Radwegen, MTB-Strecken, Singletrails sowie zum Bichl Trailpark sind online unter https://radrouting.tirol abrufbar. MF